KARTE MIT DER TAUCHSAFARIROUTE

Die Tauchsafaris pendeln im wöchentlichen Wechsel zwischen den Inseln Cebu und Negros hin und her, von Ende Oktober bis Anfang Mai. Hier eine Karte mit der Route.

DIE ROUTE DER TAUCHSAFARI

Der Streckenverlauf der Tauchsafari

Tauchsafari: Viele Inseln in den Philippinen

Die Tauchsafariroute

Die Safarischiffe pendeln zwischen den Inseln Negros und Cebu hin und her. Im wöchentlichen Wechsel legt ein Schiff z. Bsp. in Sipalay in Negros ab, schippert entlang der Küste von Negros bis nach Dauin, einem der Taucherparadiese der Region. Am nächsten Tag wird die Insel Apo Island betaucht.

Danach geht es über die Insel Siquijor nach Panglao Island in Bohol. Am Alona Beach wird dort übernachtet. Die Insel Balicasag erwartet den gespannten Taucher am nächsten Tag.

Übernachtet wird wieder am Alona Beach. Morgens geht es dann weiter nach Sumilon Island. Wer möchte, kann dort nach Einweisung mit den Walhaien von Oslob tauchen oder schnorcheln. Übernachtet wird an einer Strandanlage an der Südspitze Cebus.

Am letzten Tag geht es dann nach Moalboal. Unterwegs wird ein kleiner Ausflug zu den Wasserfällen von Kawasan eingelegt. Gegen Abend checkt man dann in Moalboal am Panagsama Beach ein, wo die Safari zu Ende ist und alle Taucher von Bord gehen.

Zwei Tage später legt das Boot dann in Moalboal ab, mit einer neuen Gruppe Taucher an Bord, und legt die gleiche Strecke andersrum zurück.

HIGHLIGHTS DER TAUCHSAFARI

Ein Überblick über die Inseln und die Tauchgebiete, die auf der Tauchsafari angefahren werden

Delphine auf Tauchsafari

Die Safari Highlights

Hier ist eine kurze Aufstellung der besten Tauchplätze, die auf Safari angefahren werden.

Dauin

Dauin liegt in einer Bucht ca. 13km südlich der Stadt Dumaguete. Der schwarze pulverzuckerartige Sandstrand ist vulkanischen Ursprungs und bietet einen herrlichen Kontrast zu den tiefgrünen Palmenwäldern. Das Tauchen ist überwiegend „Muck Diving“, das heißt, das man an den sanft abfallenden Meeresgrund überwiegend schwarzen Sand vorfindet, von Koralleninseln und Seegrasfeldern durchsetzt und von Unmengen an Critters bevölkert. Unterwasserfotografen kommen hier voll auf ihre Kosten.

Siquijor

Die „Voodoo-Insel“ der Philippinen ist bekannt für Schwarze Magie und Hexenkünste. Davon lassen wir Taucher uns jedoch nicht abschrecken, kommen wir doch direkt am tollsten Tauchplatz der Insel vorbei und legen dort mindestens einen Tauchgang ein. Das Riffdach und die dramatisch abfallende Steilwand bieten an Sammelsurium an allen, was sich die Natur so unter Wasser ausdenken kann: Seegraswiesen, Korallengärten, Zackenbarsche, Drückerfische,  Krokodilfische, Flöten- und Tropetenfische, Makrelen, Füsiliere, Anglerfische und vieles mehr.

Transfer zum Safariboot in Negros

Apo Island

Apo Island ist berühmt für den streng reglementiertes Tourismus und die unglaublich schönen, von der Ausbeutung geschützten Tauchplätze. Mamsa Point und Coconut Point bieten generell einen großen Fischreichtum, u.a. Großaugenstachelmakrelenschwärme und manchmal Büffelkopfpapageienfische. Doch Vorsicht, hier herrscht oft starke  Strömung. Ganz anders dagegen die gegenüberliegende Seite, die flächendeckenden Hard-und Weichkorallengärten am Tauchplatz Chapel bieten eine Explosion an Formen und Farben und sind einfach unvergleichlich.

Panglao Island

Doljo Point, Kalipayan, Momo Beach und Arco Point sind alles korallenbewachsene Abhänge und Steilwände, die von Hart- und Weichkorallen wunderbar überwuchert sind. Schildkröten sind an der Tagesordnung, dazu kommen Schulen von Makrelen, Füsiliere, Drachenköpfe, Papageienfische, Seeschlangen und vieles mehr.

Balicasag Island

Die Insel Balicasag bietet einfach eine überwältigende Menge an marinem Leben. An der Nordseite findet man eine mächtige Steilwand, die fast bis zur Wasseroberfläche reicht und in große Tiefe abfällt. Schwärme von Doktorfischen kann man hier vorfinden, und auch einen großen stationären Makrelenschwarm, der im Freiwasser seine Kreise zieht und auch mal einen Taucher einfach in die Mitte nimmt. Die Südseite bietet ein sandiges, teilweise von Seegraswiesen bedecktes und von Koralleninseln durchzogenes Riffdach in 8-10 Metern, das dann in Hanglage auf über 30 Meter abfällt. Schildkröten, Sepias, Geistermuränen und oft auch ein beeindruckender Barrakudaschwarm nennen Balicasag ihr zu Hause.

Juveniler Angelrfisch auf Tauchsafari

Sumilon

Ähnlich wie Balicasag Island, bietet Sumilon Island 2 verschiedenartige Riffe. Das eine, eine Steilwand, die stufenartig bis auf 30m abfällt, ist ein Marineschutzgebiet mit Makrelen und Thunfischen, Nacktschnecken und Plattwürmern, Geisterpfeifenfischen und Papageienfischen. Die nördliche Seite bietet Koralleninseln auf hellem und sandigem Untergrund; perfekte Lichtverhältnisse für Unterwasserfotografen. Hier an der Nordseite herrscht auch oft eine stärkere Strömung. Das wird auch der Grund sein, warum hier oft Schwarzspitzenhaie zu finden sind.

Oslob

Die Walhaie von Oslob – vor allen Dingen in Deutschland ein kontroverses Thema, da die Walhaie, die täglich zu sehen sind, angefüttert werden. Der Safariführer wird im Briefing das Für und Wider von Oslob erläutern. Jeder kann sich selber ein Urteil bilden und für sich entscheiden, ob er mit den Walhaien tauchen möchte oder nicht. Für das Tauchen mit den Walhaien fallen zusätzliche Marineschutzgebühren von 1,500 Pesos (ca. 30€) an, die vor Ort entrichtet werden müssen.

Moalboal

Pescador Island und die Sardinenschwärme, die sich z. Zt. direkt am Panagsama Beach aufhalten, machen Moalboal zu einem taucherischen Highlight auf dieser Safari. Pescador Island bietet dramatisch abfallende, oft überhängende Steilwände und einen fantastischen Korallenbewuchs. Gelegentlich kreuzt ein Weißspitzenhai den Weg. Eine kaminartige Kaverne, Kathedrale genannt, kann bei guter Sichtweite und passendem Lichteinfall quasi religiöse Gefühle wecken.
Mit dem Sardinenschwarm, der standorttreu das ganze Jahr am Hausriff zu finden ist, zu tauchen ist wirklich ein beeindruckendes Erlebnis. Oft jagen Stachelmakrelen im Schwarm und, wenn man viel Glück hat, auch mal ein Fuchshai.

Landausflüge

Ein Landausflug zu den Kawasan Wasserfällen in Cebu ist bei der Safari mit dabei. Zwischen Moalboal und Liloan legen wir einen Stopp am Nature Park ein. An der Mpndung des Matutinao Rivers lassen wir uns am Ufer absetzen und folgen dem Flusslauf bis zu den Kaswasan Wasserfällen. Das ist ein ca. 30-minütiger gemütlicher Spaziergang durch den tropischen Wald. Wer möchte, springt an den Wasserfällen ins kühle Nass und lässt sich vom 20m hohen Wasserfall durchmassieren. In Bohol, am Alona Beach, gibt es dann die Möglichkeit statt Tauchen zu gehen sich zu den Chocolate Hills fahren zu lassen.